Häufige Fragen

Was Betriebe uns vor dem ersten Gespräch fragen

Die Antworten stehen hier so, wie wir sie am Telefon geben würden: kurz, mit Zahlen, wo es welche gibt, und ohne Versprechen, die wir vor einer Analyse nicht halten könnten. Fehlt Ihre Frage, stellen Sie sie im Erstgespräch, es kostet nichts.

Einstieg und Ablauf

Wie läuft ein Erstgespräch ab, und was kostet es?

Nichts, und es dauert etwa zwanzig Minuten, meist am Telefon. Wir klären eine Sache: ob sich eine bezahlte Prozessanalyse bei Ihnen lohnt. Sie schildern einen Ablauf, der Zeit frisst, wir stellen ein paar Fragen dazu. Am Ende sagen wir Ihnen ehrlich, ob wir einen Ansatz sehen oder nicht. Eine kostenlose Beratung ist das Gespräch nicht; die Arbeit an Ihren Abläufen beginnt mit der Analyse.

Was bekomme ich für die Prozessanalyse, und was kostet sie?

CHF 890, fester Preis. Sie erhalten den Ist-Ablauf, die beteiligten Systeme, die Stellen, an denen heute abgetippt oder nachgefragt wird, eine Einschätzung, was sich rechnet, einen Zielablauf und eine Empfehlung, wie es weitergeht, auf Wunsch mit Angebot. Das Dokument gehört Ihnen ab Bezahlung, auch wenn Sie danach nichts weiter machen. Bei einer Umsetzung ab CHF 5'000 rechnen wir die CHF 890 vollständig an.

Warum ist die Analyse nicht kostenlos?

Das Erstgespräch ist kostenlos und bleibt es. Dort klären wir, ob sich eine Analyse bei Ihnen überhaupt lohnt. Die Analyse selbst ist Arbeit an Ihren Abläufen, mit einem Ergebnis, mit dem Sie auch ohne uns weiterkommen. Wer sie verschenkt, muss sie über den Auftrag hereinholen, der ihr folgt, und empfiehlt entsprechend. Eine bezahlte Analyse darf zum Schluss kommen, dass Sie nichts brauchen.

Wie bereiten wir uns auf das Gespräch vor?

Gar nicht besonders. Hilfreich ist, wenn Sie einen konkreten Ablauf im Kopf haben: zum Beispiel den Weg vom Serviceeinsatz bis zur Rechnung, oder von der Anfrage mit Zeichnung bis zur Offerte. Wer im Betrieb welchen Schritt macht, welche Programme beteiligt sind, und wie lange es heute dauert. Mehr braucht es nicht; den Rest fragen wir.

Wie lange dauert es, bis etwas läuft?

Von der Anfrage bis zum Analysedokument in der Regel zwei Wochen. Eine erste Automatisierung ist danach je nach Umfang in wenigen Tagen bis wenigen Wochen im Einsatz. Wir fangen bewusst mit dem Ablauf an, der am schnellsten spürbar wird.

Preise und Nutzen

Was kostet die Umsetzung nach der Analyse?

Ein einzelner, klar abgegrenzter Prozess startet ab rund CHF 5'000. Ein Prozesssystem aus mehreren verbundenen Abläufen liegt typischerweise zwischen CHF 8'000 und CHF 20'000. Grössere Systemlandschaften werden individuell geplant und offeriert. Die Analyse nennt für jeden Vorschlag eine Spanne, bevor Sie entscheiden. Die CHF 890 der Analyse werden ab CHF 5'000 Auftragswert vollständig angerechnet, und Sie zahlen keinen Franken für etwas, das Sie nicht freigegeben haben.

Was bringt mir das konkret? Können Sie eine Einsparung nennen?

Vor der Analyse nicht, und wir tun es bewusst nicht. Jede Prozentzahl, die wir Ihnen jetzt nennen würden, wäre geraten. Was wir sagen können: Betriebe Ihrer Grösse verlieren die Zeit meistens an derselben Stelle, an der Übergabe vom Einsatz ins Büro, wo Rapporte, Material und Fotos abgetippt werden. Ob das bei Ihnen so ist und was es Sie pro Woche kostet, rechnen wir in der Analyse mit Ihren Zahlen, nicht mit unseren.

Wir sind ein kleiner Betrieb. Lohnt sich das überhaupt?

Gerade dann. In kleinen Betrieben macht die Inhaberin oder der Inhaber das Abtippen selbst, abends, und die Zeit fehlt sonst überall. Ob es sich lohnt, entscheidet nicht die Betriebsgrösse, sondern die Frage, wie oft derselbe Ablauf pro Woche vorkommt. Das klären wir im Erstgespräch in zwanzig Minuten.

Was passiert, wenn sich bei mir gar nichts lohnt?

Dann steht genau das im Dokument. Sie haben trotzdem eine geordnete Übersicht Ihrer Abläufe und wissen, woran es liegt. Oft ist das der Punkt, an dem klar wird, wo das eigentliche Problem sitzt. Wir empfehlen keine Umsetzung, die sich nicht rechnet.

Wir haben schon etwas

Wir haben schon eine App für die Monteure. Was bleibt da noch?

Dann sind Sie weiter als die meisten, und das Erfassen ist gelöst. Was in solchen Betrieben bleibt, ist die Kontrolle: Jemand schaut jeden Rapport durch, gleicht Material gegen den Einkauf ab, und die Nachkalkulation läuft in Excel nebenher. Die geht nicht weg, weil am Ende ein Mensch prüfen soll. Sie kann aber deutlich billiger werden: Das Programm findet das Offensichtliche selbst, Ihr Büro sieht nur noch die Ausnahmen. Wenn das bei Ihnen schon im Griff ist, sagen Sie es uns, dann lassen wir Sie in Ruhe.

Wir haben ein ERP, das macht das alles.

Für das, was im ERP ist, meistens ja. Die Lücke liegt fast immer davor oder dazwischen: die Anfrage per Mail mit Zeichnung, der Zettel vom Einsatz, das Foto vom Material, die Excel-Liste neben dem System. Die Frage ist nicht, ob Ihr ERP gut ist, sondern wo heute trotzdem etwas per Mail oder Zettel dazwischengeht, bevor es drin ist.

Das machen wir seit Jahren mit Excel, das funktioniert.

Solange die Person da ist, die die Tabelle gebaut hat und pflegt. Die ehrliche Gegenfrage lautet: Was passiert, wenn diese Person zwei Wochen ausfällt? Wenn die Antwort «dann steht es» ist, lohnt sich ein Blick. Wenn die Tabelle wirklich trägt, sagen wir das auch.

Müssen wir dafür unsere Software wechseln?

Meistens nicht. In den meisten Betrieben sind die richtigen Programme längst vorhanden, es fehlen die Verbindungen dazwischen. Wenn wir doch einen Wechsel empfehlen, steht in der Analyse, warum, mit Aufwand und Nutzen, damit Sie es beurteilen können.

Wir haben einen IT-Partner. Kommen Sie dem in die Quere?

Nein. Ihr IT-Partner betreibt Netz, Geräte und Programme; wir arbeiten an den Abläufen zwischen den Programmen. Das ergänzt sich, und wir sprechen uns mit ihm ab, wo es Berührungspunkte gibt. Läuft bei Ihnen gerade ein Projekt mit einer anderen Firma, warten wir, bis es durch ist.

Sicherheit, Daten, Verlässlichkeit

Wo landen unsere Daten, und was ist mit KI?

Ihre Geschäftsdaten bleiben in Ihren Systemen, wir arbeiten in Ihren Konten. Unterlagen, die für die Zusammenarbeit bei uns liegen, bleiben lokal bei uns in der Schweiz und werden auf Wunsch innerhalb von zwei Wochen gelöscht. Kommt ein KI-Dienst zum Einsatz, wird der Anbieter vorher benannt und vereinbart. Ihre Daten gehen nie ohne Absprache an eine KI.

KI macht Fehler. Wie verhindern Sie, dass etwas Falsches rausgeht?

Indem am Ende ein Mensch entscheidet. Wir setzen KI dort ein, wo sie das Offensichtliche zuverlässig findet: doppelte Erfassungen, fehlende Angaben, Abweichungen zwischen Rapport und Material. Was sie findet, sieht Ihr Büro als Ausnahme und gibt es frei oder korrigiert. Nichts geht an einen Kunden oder in die Buchhaltung, was niemand angeschaut hat. Wo eine Prüfung durch Menschen keinen Sinn ergibt, automatisieren wir nicht.

Bin ich nach der Umsetzung von Ihnen abhängig?

Nein, und das ist uns wichtig. Alle Zugänge, Konten und Lizenzen laufen auf Ihre Firma, nicht auf uns. Was wir bauen, ist dokumentiert und kann von jemand anderem übernommen werden. Die Betreuung ist ein Angebot, keine Voraussetzung dafür, dass Ihr System weiterläuft.

Was, wenn Bidoli IT-Services ausfällt?

Ihre Abläufe laufen in Ihren Konten und sind dokumentiert, sie hängen nicht an unserer Verfügbarkeit. Dazu arbeiten wir im Verbund mit unserem Partnerbetrieb, der die Systeme aus der gemeinsamen Arbeit kennt.

Wir hatten schon einmal ein IT-Projekt, das schiefgegangen ist.

Das hören wir oft, und es ist der beste Grund für die Reihenfolge, in der wir arbeiten: zuerst die Analyse mit festem Preis und einem Ergebnis, das Ihnen gehört. Wenn Sie danach nicht weitermachen wollen, ist nichts passiert. Erzählen Sie uns im Erstgespräch, was damals schiefging; das ist meist die genaueste Vorlage dafür, was diesmal anders sein muss.

Was unterscheidet Sie von den anderen, die anrufen?

Wir verkaufen keine bestimmte Software. Wir schauen zuerst Ihren Ablauf an und sagen Ihnen, was Sie brauchen, auch wenn es nichts von uns ist. Und wir rufen Sie nicht jede Woche an.

Nächster Schritt

Ihre Frage ist nicht dabei?

Dann ist sie vermutlich eine, die sich nur an Ihrem Ablauf beantworten lässt. Zwanzig Minuten am Telefon reichen, um zu sehen, ob sich eine Analyse lohnt. Ablauf und Preise stehen auf Ablauf & Preise.

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