Bidoli IT-Services · bidoli-it.ch — Cloud oder lokal: KI-Kosten-Rechner · Annahmen: Abschreibung 36 Monate, Grundlast CHF 8/Mt, Strom CHF 0.30 je Mio. Tokens (Stand September 2026) · Richtwerte, keine Offerte · Kontakt: info@bidoli-it.ch, +41 76 753 37 86

Wissen · Lokale KI

Cloud oder lokale KI: Ab wann lohnt sich eigene Hardware?

Neu: KI-Betriebswege und Kosten vergleichen · Quellenbasierte Planung mit eigenen Annahmen für 12, 24 und 36 Monate.

Die Cloud kostet pro Anfrage, eigene Hardware kostet einmal. Irgendwo kreuzen sich die Linien.

Der Rechner zeigt für Ihr Volumen, was die Cloud-API und was eigene Hardware im Monat kosten, und ab wie vielen Anfragen sich das Verhältnis dreht. Alle Annahmen stehen offen auf dieser Seite, gerechnet wird in Ihrem Browser, nichts wird übertragen. Und wo die ehrliche Antwort «Cloud» lautet, sagt der Rechner das auch.

Der Rechner

Ihr Volumen, beide Wege, eine Zahl

Vier Angaben genügen. Die Klassen dahinter (API-Preise, Hardware-Stufen) sind deklarierte Grössenordnungen, keine Offerten; was genau dahintersteckt, steht im Abschnitt «So rechnet der Rechner» darunter.

Zuletzt aktualisiert am 17. September 2026 · Pflege im Quartalsrhythmus, zusammen mit dem Hardware-Rechner. API-Preise ändern sich oft, prüfen Sie sie vor einer Entscheidung auf den verlinkten Preisseiten.

Transparenz

So rechnet der Rechner

Keine Magie, eine Formel aus vier Zahlen. Damit Sie jede davon prüfen und durch Ihre eigene ersetzen können:

Die Cloud-Seite

Anfragen mal Umfang ergibt die Tokenmenge pro Monat, mal den Mischpreis Ihrer Modellklasse ergibt die API-Rechnung. Die Klassen (~CHF 0.50 / 1.50 / 3.50 / 8.00 je Million Tokens, Stand September 2026) sind aus den offiziellen Preislisten von OpenAI, Anthropic und Google gemittelt: drei Teile Eingabe auf einen Teil Ausgabe, Dollar zu Franken mit 0.82, Einführungspreise als aktueller Preis gezählt. Die allerneuste Spitze (GPT-6 Astra, Claude Fable 5.1) liegt bei rund CHF 16.50 je Million Tokens. Die Preise ändern sich oft, darum stehen die Preisseiten unten verlinkt.

Die Lokal-Seite

Anschaffung über 36 Monate abgeschrieben, dazu eine Grundlast von rund CHF 8 im Monat für den Dauerbetrieb und Strom von grob CHF 0.30 je Million Tokens. Die überraschende Wahrheit dieser Zeile: Der Strom ist fast nie der Kostentreiber, die Abschreibung ist es. Die Hardware-Stufen entsprechen unserer Ollama-Hardware-Matrix; welche Stufe Ihre Aufgabe braucht, beantwortet der Hardware-Rechner.

Zum Nachschlagen

Drei Beispielrechnungen

Dieselbe Formel, drei typische Fälle. Gerechnet mit der Mittelklasse-API (CHF 1.50 je Million Tokens) und den Hardware-Stufen aus dem Rechner.

SzenarioVolumenCloud-APIEigene HardwareErgebnis
Kleinbetrieb
E-Mails, Entwürfe, gelegentliche Zusammenfassungen
1'000 mittlere Anfragen
(5 Mio. Tokens)
CHF 8/Monat CHF 79/Monat
(Mittelklasse, CHF 2'500)
Cloud, deutlich. Bei kleinen Volumen kostet die API weniger als ein Mittagessen; lokal lohnt sich hier nur aus Datenschutzgründen.
Dokumentenstrom
Belege, Verträge, Berichte auswerten
5'000 Dokument-Anfragen
(100 Mio. Tokens)
CHF 150/Monat CHF 107/Monat
(Mittelklasse, CHF 2'500)
Lokal vorn. Der Break-even liegt bei rund 3'200 Dokumenten im Monat; darunter bleibt die Cloud günstiger, darüber dreht es.
Dauerbetrieb
Agenten und Auswertungen rund um die Uhr
20'000 Dokument-Anfragen
(400 Mio. Tokens)
CHF 600/Monat CHF 253/Monat
(Workstation, CHF 4'500)
Lokal günstiger, und der Abstand wächst mit jedem weiteren Auftrag. Ab hier ist die Rechnung ein echtes Argument.

Gegen ein Spitzenmodell gerechnet (CHF 8.00 je Million Tokens) sähe lokal überall glänzend aus, aber das wäre unehrlich: Ein lokales Mittelklasse-Modell ersetzt kein Spitzen-Cloud-Modell. Vergleichen Sie Wege, die Ihre Aufgabe wirklich beide lösen; ob sie das tun, klärt der Test mit echten Aufgaben.

Ehrlich eingeordnet

Was die Rechnung bewusst weglässt

Vier Posten, die in keiner Kostenformel stecken und trotzdem über den richtigen Weg entscheiden.

Betreuung und Absicherung

Ein eigener KI-Server will aktualisiert, gesichert und überwacht sein. Wer das intern niemandem geben kann, kauft es als Betreuung ein oder bleibt in der Cloud, wo es im Preis steckt. Dieser Posten kippt knappe Rechnungen regelmässig zurück Richtung Cloud.

Der Qualitätsunterschied

Der Rechner vergleicht Kosten, nicht Können. Die Spitzen-Cloud-Modelle bleiben lokalen Modellen bei anspruchsvollen Aufgaben voraus. Fair ist der Vergleich nur zwischen Wegen, die Ihre Aufgabe nachweislich beide lösen, und das prüft man mit echten Unterlagen, nicht mit Datenblättern.

Datenschutz ist der eigentliche Grund

Die meisten Betriebe, die lokal gehen, tun es nicht wegen der Kosten: Kundendossiers, Personaldaten und Unterlagen unter Berufsgeheimnis sollen das Haus nicht verlassen. Dieser Grund gilt unabhängig davon, was die Rechnung sagt, und er ist legitim, auch wenn lokal teurer ist.

Abos sind ein anderer Vergleich

ChatGPT- oder Claude-Abos für einzelne Mitarbeitende kosten fixe Beträge pro Kopf und Monat, unabhängig vom Volumen. Der Rechner vergleicht die API, also das maschinelle Volumen hinter automatisierten Abläufen. Für den Chat-Arbeitsplatz einzelner Personen bleibt das Abo meist der einfachste Weg.

Häufige Fragen

FAQ: Was KI im Betrieb kostet

Ist lokale KI günstiger als ChatGPT?

Bei kleinen Volumen fast nie: Wenige tausend mittlere Anfragen im Monat kosten über die API zehn bis dreissig Franken, eigene Hardware kostet allein über die Abschreibung ein Vielfaches davon. Günstiger wird lokal erst bei dauerhaft hohem Volumen, typischerweise ab über zehntausend mittleren Anfragen oder einigen tausend ausgewerteten Dokumenten pro Monat. Der häufigere Grund für lokale KI sind nicht die Kosten, sondern Datenschutz und Unabhängigkeit.

Ab wann lohnt sich eigene KI-Hardware finanziell?

Als Grössenordnung: Ein passender Rechner der Mittelklasse (rund CHF 2'500) kostet über drei Jahre abgeschrieben samt Grundlast etwa CHF 77 im Monat. Gegen eine Mittelklasse-API gerechnet liegt der Break-even bei grob 65 Millionen Tokens pro Monat, das sind rund 3'200 ausgewertete Dokumente oder rund 13'000 mittlere Anfragen. Der Rechner oben rechnet es für Ihre Zahlen aus.

Wie viel Strom braucht lokale KI?

Weniger, als die meisten erwarten: Je nach Auslastung und Modell grob CHF 0.10 bis 1.00 je Million Tokens, dazu im Dauerbetrieb eine Grundlast von wenigen Franken im Monat. Der Kostentreiber bei eigener Hardware ist fast nie der Strom, sondern die Abschreibung der Anschaffung.

Was kostet die ChatGPT- oder Claude-API?

Abgerechnet wird je Million Tokens, und die Preise unterscheiden sich je Modellklasse um mehr als den Faktor zehn: Kleine Modelle kosten als Mischpreis grob CHF 0.50 je Million Tokens, die Mittelklasse rund CHF 1.50, die grossen Allrounder rund CHF 3.50, Spitzenmodelle CHF 8.00 und mehr (Stand September 2026). Die Preise ändern sich oft; verlassen Sie sich auf die verlinkten Preisseiten der Anbieter, nicht auf gemerkte Zahlen.

KI-Hardware kaufen oder GPU-Server mieten?

Mieten ist der richtige Einstieg: Ein GPU-Server ist stundenweise oder monatlich verfügbar, damit lässt sich Qualität und Volumen am echten Fall prüfen, bevor Geld gebunden wird. Kaufen lohnt sich bei dauerhaft planbarem Betrieb, denn gegenüber einem Dauer-GPU-Server für rund CHF 300 im Monat hat sich eine Anschaffung von CHF 2'500 bis 4'500 nach etwa 9 bis 15 Monaten bezahlt gemacht (Stand Oktober 2026, Strom und Betreuung nicht eingerechnet). Der Rechner oben hat beide Varianten eingebaut.

Warum wird in Tokens gerechnet?

Tokens sind die Abrechnungseinheit der Sprachmodelle: ein Wortteil, grob ein Dreiviertelwort im Deutschen. Eine kurze Anfrage samt Antwort liegt bei rund tausend Tokens, eine mittlere bei fünftausend, das Auswerten eines längeren Dokuments bei rund zwanzigtausend. Mit Anfragen mal Umfang wird daraus die Monatsmenge, auf der beide Kostenrechnungen aufsetzen.

Quellen zum Nachprüfen

Nächster Schritt

Die Rechnung ist der Anfang, nicht die Antwort

Ob sich lokale KI für Ihren Betrieb lohnt, hängt an Ihrer Aufgabe, Ihrem Volumen und Ihren Datenschutz-Pflichten. Im kostenlosen Erstgespräch rechnen wir Ihren Fall gemeinsam durch, und wenn die ehrliche Antwort «bleiben Sie in der Cloud» lautet, sagen wir das auch. Erst messen, dann investieren.

Mit uns umsetzen

Was wir für Sie übernehmen

Wenn Sie es nicht selbst einrichten wollen oder vor dem Kauf eine zweite Meinung möchten, übernehmen wir diese Schritte. Das Erstgespräch ist kostenlos, auf Deutsch oder Englisch.

Einrichtung auf Ihrer Hardware

Wir richten das passende Modell mit einer Chat-Oberfläche auf einem Rechner oder Server ein, den Sie schon haben: mit Anmeldung davor, Zugriff fürs Team und einer Sicherung. Ihre Daten bleiben im Haus.

Einrichtung anfragen

Begleiteter Zweiwochentest

Drei echte Aufgaben aus Ihrem Alltag, zwei Wochen Protokoll, dann eine klare Auswertung: lokal reicht, lokal mit besserer Hardware oder Cloud bleibt besser. Alle drei sind gute Ergebnisse, weil sie einen Fehlkauf verhindern.

Zweiwochentest anfragen

Beratung vor dem Kauf

Bevor Sie Hardware kaufen oder mieten, prüfen wir Ihre Aufgaben, Datenmengen und Datenschutzanforderungen und sagen Ihnen, welche Stufe reicht. Auch dann, wenn die ehrliche Antwort «keine eigene Hardware» heisst.

Beratung anfragen

Ein Klick übernimmt Ihren Wunsch ins Anfrageformular unten. Sie können ihn dort ändern.

Lokale KI ist oft nur ein Baustein in einem grösseren Ablauf. Wie wir solche Abläufe mit Ihren bestehenden Systemen verbinden: Prozessautomatisierung für KMU in der Schweiz.

Erstgespräch anfragen

Beschreiben Sie kurz, wo es hakt. Den Rest klären wir im Gespräch.

Daniel Bidoli, Inhaber von Bidoli IT-Services

Sie schreiben uns, was Sie beschäftigt. Ihre Nachricht landet nicht in einem Ticketsystem, sondern direkt bei Daniel Bidoli, dem Inhaber.

  1. Nachricht senden

    Zwei Sätze reichen, das Eingrenzen ist unsere Arbeit.

  2. Persönliche Antwort

    Erste Einschätzung innerhalb von 24 Stunden.

  3. Kostenloses Erstgespräch

    Rund 30 Minuten: online, vor Ort oder flexibel am Abend. Danach entscheiden Sie.

Sehen wir keinen Nutzen, sagen wir es Ihnen offen.

Lieber direkt sprechen?

+41 76 753 37 86 WhatsApp

Ihre Anfrage

Was beschäftigt Sie? Eine kurze Beschreibung reicht, wir melden uns innerhalb von 24 Stunden.

Antwort in der Regel innerhalb von 24 Stunden.