Prozessautomatisierung

Prozessautomatisierung für KMU: Wiederkehrende Arbeit gehört ins System.

Dieselben Angaben abtippen, dieselben Mails beantworten, dieselben Listen abgleichen, jede Woche wieder. Wir automatisieren wiederkehrende Geschäftsprozesse in Schweizer KMU: mit den Systemen, die Sie schon haben, und mit einem Nutzen, der gemessen wird statt behauptet.

Kommt Ihnen das bekannt vor?

Dieselbe Arbeit, jede Woche wieder.

Wiederkehrende Verwaltungsarbeit versteckt sich selten in einem grossen Problem. Sie verteilt sich auf viele kleine Handgriffe:

  • Anfragen kommen per E-Mail und werden von Hand ins System übertragen
  • Offerten entstehen jedes Mal von vorne, obwohl sie sich ähneln
  • Rapporte und Stunden warten am Monatsende auf die Verrechnung
  • Bestellungen aus E-Mail oder PDF werden ins ERP abgetippt
  • dieselben Angaben stehen in drei Systemen: gepflegt von Hand
  • Auswertungen werden jedes Mal neu zusammengesucht
  • Mahnwesen und Zahlungsabgleich laufen, «wenn Zeit ist»
  • fällt eine bestimmte Person aus, steht der Ablauf still

Das Problem ist selten ein fehlendes Tool. Es sind die manuellen Übergaben zwischen den Werkzeugen, die es längst gibt.

Die Folge

Was das betriebswirtschaftlich heisst

  • Verrechnung, die auf Handarbeit wartet, verzögert den Geldeingang, Monat für Monat
  • jede Doppelerfassung ist eine Gelegenheit für Fehler, und Fehler kosten Nacharbeit und Vertrauen
  • Abläufe, die an einzelnen Personen hängen, machen Ferien und Ausfälle zum Betriebsrisiko
  • wächst der Betrieb, wächst die Verwaltung linear mit — ausser die Abläufe tragen sich selbst

Wie viel das bei Ihnen konkret ausmacht, lässt sich nachrechnen, mit Ihren eigenen Zahlen:

Für wen ist das gedacht?

Was ist ein KMU, und gehören Sie dazu?

KMU steht für kleine und mittlere Unternehmen. In der Schweiz gilt ein Unternehmen mit weniger als 250 Vollzeitstellen als KMU. Das sind laut Bundesamt für Statistik über 99 % aller Schweizer Unternehmen: Handwerksbetriebe, Agenturen, Treuhandbüros, Dienstleister, Praxen, Händler, Gastronomie, Onlineshops und Beratungsunternehmen mit 1 bis 250 Mitarbeitenden.

1–9 Mitarbeitende

Kleinstunternehmen

Einzelpersonen und kleine Teams, bei denen jede eingesparte Stunde direkt spürbar ist. Automatisierung schafft Kapazität, ohne dass zusätzliches Personal nötig wird.

10–49 Mitarbeitende

Kleine Unternehmen

Wachsende Betriebe, bei denen manuelle Prozesse zunehmend zum Flaschenhals werden. Systeme, die nicht zusammenspielen, kosten täglich Stunden.

50–249 Mitarbeitende

Mittlere Unternehmen

Unternehmen mit mehreren Abteilungen und Systemen. Hier geht es um Systemintegration, klare Datenflüsse und Prozesse, die ohne Abhängigkeit von Einzelpersonen laufen.

Branchen, die besonders profitieren: Treuhand, Beratung, Handel, E-Commerce, Handwerk, Gastronomie, Gesundheit, Immobilien, Eventmanagement. Überall dort, wo sich Abläufe täglich wiederholen. Für drei Branchen haben wir eigene Seiten: Elektro & Gebäudetechnik, Maschinen- & Anlagenbau und technischer Handel.

Kurz gesagt: Wenn Ihr Unternehmen regelmässig wiederkehrende Abläufe hat, also Anfragen bearbeiten, Rechnungen stellen, Bestellungen abwickeln, Kundenkontakte pflegen, dann ist Automatisierung relevant. Nicht erst ab einer bestimmten Grösse.

Methode

Vom manuellen Ablauf zum automatisierten Workflow

Workflow-Automatisierung heisst: Das System übernimmt die Übergaben, Ihre Mitarbeitenden die Entscheidungen. Fünf Schritte führen dorthin:

  1. Prozess verstehen

    Wie tatsächlich gearbeitet wird — nicht, wie es im Handbuch steht.

  2. Vereinfachen

    Was unnötig kompliziert ist, wird zuerst entschlackt, sonst wird es nur schneller falsch.

  3. Automatisieren

    Auslöser → Aktion → Ergebnis, mit den bestehenden Systemen und klaren Regeln.

  4. An echten Vorgängen testen

    Übergeben wird, was mit realen Fällen bewiesen hat, dass es trägt.

  5. Messen und betreiben

    Minuten pro Vorgang, Fehlerquote, Reaktionszeit, vorher definiert, nachher verglichen.

Messgrössen stehen fest, bevor gebaut wird.

Der erste Schritt ist die Prozessanalyse →

Klartext

Was wir bewusst nicht automatisieren

  1. Entscheidungen mit Ermessen

    Freigaben, Preisnachlässe, Ausnahmen bleiben bei Menschen: das System bereitet vor, es entscheidet nicht.

  2. Abläufe ohne feste Form

    Wo jeder Fall anders läuft und das so bleiben soll, stört ein starres System mehr, als es hilft.

  3. Zu kleine Mengen

    Ein Ablauf, der zweimal im Monat zehn Minuten kostet, holt die Investition nicht herein, und das sagen wir auch.

  4. Umständliche Prozesse im Ist-Zustand

    Ein schlechter Ablauf wird durch Automatisierung schneller, aber nicht besser. Erst vereinfachen, dann automatisieren.

Was Folgen nach aussen hat, bleibt freigabepflichtig.

Die häufigsten Fehler

Typische Fehler in Schweizer KMU, die täglich Geld kosten

Diese Muster zeigen sich in vielen KMU-Gesprächen. Sie sind so verbreitet, dass sie normal wirken. Normal heisst hier: teuer und vermeidbar.

  1. Excel als Datenbank

    Kundenlisten, Lagerbestände, Offerten: alles in Excel. Mehrere Personen, mehrere Versionen, keine Synchronisierung. Das funktioniert, bis es nicht mehr funktioniert.

  2. Kein CRM, dafür ein gutes Gedächtnis

    Das Nachfassen läuft über Notizzettel, E-Mail-Suche und «ich erinnere mich noch». Sobald jemand krank ist oder geht, bricht der Ablauf zusammen. Das ist Abhängigkeit, kein Prozess. Was ein CRM für KMU daran ändert, steht auf der eigenen Seite dazu.

  3. Programme, die nicht miteinander sprechen

    Buchhaltung, Shop, CRM, E-Mail: vier getrennte Inseln. Daten werden von Hand zwischen ihnen bewegt. Jede Übertragung kostet Zeit und erzeugt Fehler. Digitale Prozesse im Unternehmen beginnen dort, wo Verbindungen fehlen.

  4. «Das haben wir immer so gemacht»

    Der teuerste Satz in jedem Unternehmen. Veraltete Prozesse wachsen mit dem Betrieb mit. Sie werden nicht hinterfragt, weil sie funktionieren. Aber «funktionieren» und «sinnvoll» sind zwei verschiedene Dinge.

  5. Automatisierung als IT-Grossprojekt behandeln

    Viele Betriebe warten auf den «richtigen Moment» für ein grosses Digitalisierungsprojekt. Den braucht es nicht. Beginnen heisst: den ersten Ablauf bestimmen und umsetzen. Nicht alles auf einmal.

  6. Software kaufen, bevor der Ablauf klar ist

    Neue Software anschaffen, ohne den Ablauf verstanden zu haben. Das Ergebnis: teure Software, altes Problem. Wer Geschäftsprozesse automatisieren will, muss zuerst den Ablauf verstehen. Die Software kommt danach.

Wann sich der Aufwand umgekehrt nicht lohnt, steht offen in diesem Beitrag: Wann sich Automatisierung nicht lohnt.

Systeme

Wir verbinden, was Sie schon haben

ERP und Warenwirtschaft, E-Mail, Excel, Dokumentenablage, Shop, CRM, Buchhaltung, Branchensoftware, in den meisten Betrieben sind die richtigen Programme längst vorhanden. Es fehlen die Verbindungen dazwischen. Systeme, mit denen wir regelmässig arbeiten:

WooCommerce · Shopify · Bexio · Banana · HubSpot · Mailchimp · ActiveCampaign · Brevo · Pipedrive · Twint · Stripe · WordPress · Google Workspace · Make · Zapier · Calendly · Notion · Airtable

Generell gilt: Hat ein System eine Schnittstelle, lässt es sich anbinden. Wie wir Systeme sauber verbinden, und warum Ihre Mitarbeitenden keine Schnittstelle sein sollten, steht auf der Seite Systemintegration.

Mehr zur Systemintegration →

Häufige Fragen

Prozessautomatisierung für KMU: die häufigsten Fragen

Was kostet Automatisierung für ein KMU in der Schweiz?

Ein einzelner, klar abgegrenzter Prozess startet ab rund CHF 5'000. Ein Prozesssystem aus mehreren verbundenen Abläufen liegt typischerweise zwischen CHF 8'000 und CHF 20'000. Grössere Systemlandschaften werden individuell geplant und offeriert. Im kostenlosen Erstgespräch klären wir, ob sich ein genauerer Blick lohnt. Die konkrete Einschätzung folgt in der Prozessanalyse zum Festpreis von CHF 890, die bei einer Umsetzung ab CHF 5'000 voll angerechnet wird. Alle Stufen und Preise: Ablauf & Preise.

Welche Geschäftsprozesse kann ich in meinem KMU automatisieren?

Alles, was regelmässig, gleichartig und fehleranfällig ist: Anfragen-Eingang, Offerten- und Rechnungsversand, Bestellverarbeitung, Zahlungsabgleich, Mahnwesen, CRM-Einträge, Versandbenachrichtigungen, Segmentierung im E-Mail-Versand, Auswertungen. Mehr unter: Automatisierungsbeispiele für KMU in der Schweiz.

Brauche ich dafür neue Software?

Meistens nicht. In den meisten Fällen sind die richtigen Programme längst vorhanden. Es fehlen die Verbindungen. Wir verbinden bestehende Systeme über die Schnittstellen der Programme: Bexio, WooCommerce, HubSpot, Mailchimp, Banana, Stripe, Twint und weitere. Kein Datenverlust, kein Neustart, keine neue Plattform ohne Grund. Mehr: Digitale Prozesse im Unternehmen.

Wie lange dauert die Umsetzung einer Automatisierung?

Ein einzelner, klar abgegrenzter Prozess ist je nach Umfang in wenigen Tagen bis wenigen Wochen im Einsatz. Ein Prozesssystem aus mehreren verbundenen Abläufen dauert typischerweise mehrere Wochen. Wir starten immer mit dem Ablauf, der den grössten Zeitgewinn bringt. So merken Sie schnell, was die Automatisierung konkret bringt.

Was ist Prozessautomatisierung, konkret erklärt?

Ein Ereignis löst automatisch eine Kette von Aktionen aus. Beispiel: Kontaktformular ausgefüllt → CRM-Eintrag angelegt → Bestätigung versendet → Aufgabe erstellt. Kein Mensch tippt etwas ab. Was Folgen nach aussen hat, bleibt freigabepflichtig.

Für welche KMU-Grösse lohnt sich Automatisierung?

Am stärksten wirkt Automatisierung in Betrieben ab etwa 10 Mitarbeitenden, in denen Administration und operative Arbeit zusammenspielen. Spürbar lohnen kann sie sich schon früher, sobald sich Abläufe täglich wiederholen: Zwei gesparte Stunden am Tag sind bei 250 Arbeitstagen rund 500 Stunden im Jahr. Wir passen den Umfang immer an die tatsächliche Grösse und Komplexität an.

Was ist der Unterschied zwischen Automatisierung und Digitalisierung?

Digitalisierung: analoge Prozesse werden digital. Automatisierung: digitale Prozesse laufen ohne menschlichen Eingriff. Viele Schweizer KMU sind bereits digitalisiert — sie haben ein CRM, einen Onlineshop, eine digitale Buchhaltung. Aber diese Systeme laufen als Inseln. Automatisierung verbindet sie und lässt sie selbständig laufen.

Welche Systeme verbinden Sie für Schweizer KMU?

WooCommerce, Shopify, Bexio, Banana Buchhaltung, HubSpot, Mailchimp, ActiveCampaign, Brevo, Pipedrive, Twint, Stripe, WordPress, Google Workspace, Make, Zapier, Calendly, Notion, Airtable und weitere. Generell: Wenn ein System eine API hat, lässt es sich integrieren. Welche Verbindungen für Ihr KMU sinnvoll sind, zeigt die Analyse zum Festpreis.

Wie messe ich den Erfolg?

Wir definieren vor der Umsetzung konkrete Messgrössen: Minuten pro Vorgang (vorher/nachher), Fehlerquote pro Woche, Reaktionszeit auf Anfragen, Arbeitsstunden pro Monat. Nach der Umsetzung vergleichen wir. Der Nutzen wird nicht behauptet. Er wird gemessen.

Kann ich das System später selbst anpassen?

Ja. Keine Abhängigkeit von uns, kein «ohne uns geht nichts mehr». Wir dokumentieren jede Automatisierung und erklären, wie Sie als Inhaber oder Ihre Mitarbeitenden eingreifen können. Für Änderungen stehen wir direkt zur Verfügung. Kein Ticketsystem, kein Umweg.

Was passiert, wenn etwas nicht funktioniert?

Sie erreichen uns direkt: Anruf oder WhatsApp statt Support-Portal, kritische Ausfälle prioritär. Was der vereinbarte Betrieb abdeckt, steht vorher schriftlich fest.

Welche Branchen profitieren am meisten?

Unsere Schwerpunkte sind Elektro & Gebäudetechnik, Maschinen- & Anlagenbau und technischer Handel. Das Muster trägt darüber hinaus überall, wo Verwaltungsabläufe täglich wiederkehren: Handwerk & Bau (Offertenwesen, Stundenrapporte), E-Commerce (Bestellabwicklung, Lager), Dienstleistung und Treuhand (Kundenverwaltung, Rechnungsstellung, Mahnwesen), Produktion (Lager, Lieferantenkommunikation), Gesundheit (Terminmanagement, Erinnerungen). Details: Branchenübersicht.

Ihr Prozess

Welcher Ablauf kostet Sie jede Woche dieselben Stunden?

Nennen Sie ihn uns, im kostenlosen Erstgespräch klären wir, ob sich Automatisierung bei Ihnen lohnt. Und wenn nicht, sagen wir auch das.

Erstgespräch anfragen

Beschreiben Sie kurz, wo es hakt. Den Rest klären wir im Gespräch.

Daniel Bidoli, Inhaber von Bidoli IT-Services

Sie schreiben uns, was Sie beschäftigt. Ihre Nachricht landet nicht in einem Ticketsystem, sondern direkt bei Daniel Bidoli, dem Inhaber.

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    Zwei Sätze reichen, das Eingrenzen ist unsere Arbeit.

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    Rund 30 Minuten: online, vor Ort oder flexibel am Abend. Danach entscheiden Sie.

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