Maschinen- & Anlagenbau / technischer Service

Weniger Reibung zwischen Störungsmeldung, Service und Verrechnung.

Konstruktion, Steuerung, Fertigung, die technische Arbeit ist in den meisten Betrieben längst digital unterstützt. Handarbeit entsteht häufig daneben: wenn Anfragen, Serviceberichte, Fotos und Rückmeldungen zwischen E-Mail, ERP, Tabellen und Ablagen von Hand weitergereicht werden.

Ihre technischen Systeme bleiben die Basis. Bidoli automatisiert die Übergaben dazwischen.

Ausgangslage

Die Systeme sind digital. Die Übergaben bleiben manuell.

Je nach Betrieb sieht der Alltag anders aus, drei Reibungspunkte kehren aber immer wieder:

  1. Anfrage und Termin

    Störungen, Kundenanfragen oder Termine kommen zum Beispiel per E-Mail herein, und müssen von Hand in ein anderes System oder einen Arbeitsablauf übertragen werden.

  2. Dokumentation

    Serviceberichte, Fotos, Protokolle und Anweisungen liegen nicht automatisch vollständig am selben Auftrag — sondern verteilt über Postfächer, Ablagen und Geräte.

  3. Übergabe an den Innendienst

    Bevor ein Vorgang sauber weiterbearbeitet oder verrechnet werden kann, muss der Innendienst häufig Informationen nachfordern, prüfen oder übertragen.

Jede dieser Übergaben funktioniert, aber jede kostet Zeit, und bei jeder kann etwas verloren gehen.

Wie viel gebundene Arbeitszeit das bei Ihnen ausmacht, rechnen Sie in zwei Minuten selbst nach: zum Rechner.

Zielbild

Von der Störungsmeldung zur Verrechnung, ohne Zwischenablagen.

Beispiel für einen möglichen Zielprozess — kein bestehendes Kundenprojekt.

  1. Meldung

    Störung oder Anfrage wird erfasst und zugeordnet.

  2. Einsatz

    Der Serviceauftrag entsteht mit den nötigen Informationen.

  3. Rückmeldung

    Bericht, Fotos und Material kommen am Vorgang an.

  4. Vollständigkeit

    Das System prüft nach definierten Regeln, ob etwas fehlt.

  5. Übergabe

    Der Innendienst übernimmt einen vollständigen Vorgang.

  6. Verrechnung

    Der Fall geht in den bestehenden Verrechnungsprozess.

Wichtig: Das System entscheidet nicht selbst, wann etwas fachlich abrechenbar ist. Ihr Betrieb definiert die Regeln, das System prüft sie nachvollziehbar und bereitet den nächsten Schritt vor. Keine Blackbox.

Dokumentation

Keine neue Ablage. Zuordnung und Vollständigkeit.

Das Ziel ist nicht, noch ein System einzuführen, in das alle etwas ablegen sollen. Das Ziel ist, vorhandene Unterlagen systematisch dem richtigen Auftrag zuzuordnen, und sichtbar zu machen, ob etwas fehlt. Je nach Vorgang zum Beispiel:

  • Servicebericht
  • Fotos vom Einsatz
  • Prüf- oder Messprotokoll
  • technische Rückmeldung an die Konstruktion
  • Kundenfreigabe
  • ergänzende Dokumente zum Auftrag

Welche Unterlagen erforderlich sind, bestimmt Ihr Betrieb je nach Auftrag, nicht ein Werkzeug.

Weiteres Feld

Ähnliche Brüche gibt es zwischen Engineering, Montage und Inbetriebnahme.

Der Service ist selten der einzige Ort mit manuellen Übergaben. Je nach Betrieb können auch hier wiederkehrende Handgriffe anfallen:

  • Rückmeldungen aus Montage oder Inbetriebnahme müssen an die richtige Stelle zurück
  • Änderungen sollen in den Unterlagen ankommen
  • Material- und Ersatzteilinformationen werden zwischen Teams weitergegeben
  • Informationen wandern zwischen Projekt, Fertigung und Service

Ob sich hier Automatisierung lohnt, zeigt sich im konkreten Ablauf. Das klären wir gemeinsam, bevor etwas gebaut wird.

Systemlandschaft

Wir beginnen nicht beim Werkzeug. Wir beginnen bei der Übergabe.

In technischen Betrieben arbeiten typischerweise mehrere Systemwelten nebeneinander: ERP oder Warenwirtschaft, Engineering- und CAD-Systeme, das Steuerungs- und Automatisierungsumfeld, Dokumentenablagen, Tabellen, E-Mail — und je nach Betrieb ein Service- oder Ticketsystem.

Wir beginnen nicht mit der Frage, welches neue Tool fehlt. Wir beginnen mit der Übergabe, die heute unnötig Handarbeit verursacht.

Bestehende Systeme bleiben dort bestehen, wo sie ihren Zweck erfüllen. Und weil technische Prozesse sich von reinen Büroprozessen unterscheiden, betrachten wir auch die Übergaben zwischen Service, Dokumentation und den technischen Systemen. Bidoli kennt dieses Umfeld aus eigener technischer Arbeit, nicht nur aus Projektbeschreibungen.

Guter Fit

Wann passt dieser Ansatz?

Am meisten bewirkt Automatisierung typischerweise dort, wo:

  • ein technisches KMU mit ungefähr 10–50 Mitarbeitenden arbeitet, als Richtwert, nicht als harte Grenze
  • ein eigener Service-, Montage- oder Projektanteil besteht
  • digitale Systeme längst im Einsatz sind
  • Übergaben dazwischen trotzdem von Hand laufen
  • Informationen mehrfach übertragen werden
  • wiederkehrende Rückfragen wegen fehlender Unterlagen entstehen
  • Inhaber oder Leitung die Kontrolle über Abläufe behalten wollen

Und nicht jeder Prozess gehört automatisiert: Was unnötig kompliziert ist, wird zuerst vereinfacht. Dann erst automatisiert.

Methode & Einstieg

Erst der Ablauf. Dann die Technik.

Verstehen → Vereinfachen → Verbinden → Automatisieren → Betreiben

  1. Erstgespräch

    Kostenlos das Problem grob einordnen.

  2. Prozessanalyse — CHF 890

    Ist-Prozess, Systeme, Engpässe, Sollbild und wirtschaftliches Potenzial.

  3. Umsetzung

    Mit klar definiertem Leistungsumfang.

  4. Betrieb

    Optional überwachen, pflegen und weiterentwickeln.

Die CHF 890 der Prozessanalyse werden bei einer Umsetzung ab CHF 5'000 vollständig angerechnet.

Details zur Prozessanalyse →

Arbeitsweise

Erst der Prozess, dann die Zusage.

Bidoli beginnt mit dem konkreten Prozess und prüft vorhandene Systeme und Schnittstellen, bevor eine technische Umsetzung zugesagt wird.

Dass durchgängige Automatisierung im Produktivbetrieb funktioniert, zeigt ein branchenfremdes Referenzprojekt von Bidoli: vom Bestelleingang über Warenwirtschaft, Rechnung und Versand bis zur Buchhaltungsübergabe. Der Beweis ist nicht Branchenkenntnis im Handel, der Beweis ist, dass mehrere bestehende Systeme zu einem durchgängigen Ablauf verbunden wurden.

Zum Referenzprojekt AMZ Racing →

Ihr Prozess

Welche Übergabe kostet Ihren Betrieb jede Woche Zeit?

Im kostenlosen Erstgespräch klären wir, ob sich der Aufwand bei Ihnen lohnt, bevor bezahlte Arbeit beginnt.