Projekte

Automatisierung, die läuft.

Projekte sind für uns Beweis, keine Galerie: Sie zeigen, ob jemand Prozesse versteht, Systeme sauber verbindet, Umsetzung durchzieht, und ob das Ergebnis im Alltag trägt. Hier steht, was heute im Einsatz ist.

Referenzprojekt

AMZ Racing: Vom Bestelleingang bis zur Buchhaltung

amz-racing.shop ist ein Shop für Rennsport-Zubehör, bei dem zwischen Bestelleingang und Steuerberatung keine Büro-Handgriffe mehr nötig sind, gebaut von Bidoli IT-Services, betrieben und täglich belastet von AMZ Racing. Offen gesagt: AMZ Racing ist heute zugleich unser Partnerbetrieb im DACH-Raum; die Partnerschaft ist aus diesem Projekt entstanden.

Bestellung → Warenwirtschaft → Rechnung → Versand → Buchhaltung → Steuerberatung

Workflow-Editor mit einer dreistufigen Kette: E-Mail-Eingang erfassen, Daten prüfen, in das ERP übertragen oder Rückfrage an einen Menschen senden
So sieht eine solche Kette im Werkzeug aus: erfassen, prüfen, übertragen, und bei Unklarheit die Rückfrage an einen Menschen statt eines stillen Fehlers. Muster-Workflow ohne echte Daten.

Das messbare Ergebnis: Die Buchhaltungskosten sind um mehr als die Hälfte gesunken, und die Arbeit, die pro Bestellung bleibt, ist das Verpacken. Der Betrieb ist ein Onlineshop, das Prinzip ist es nicht: Dieselbe Kette entsteht überall, wo ein Vorgang mehrere Systeme durchläuft.

Kundenprojekt

Gemeinsamer Kalender und Aufgaben, ohne Google, Apple oder Microsoft

Ein Paar wollte Termine, Einkaufslisten und Haushaltsaufgaben zusammen führen, aber die Daten nicht bei den grossen Anbietern liegen haben. Dazu zwei unterschiedliche Handys, iPhone und Android, und eine feste Obergrenze für die laufenden Kosten. Der Auftraggeber bleibt auf eigenen Wunsch ungenannt.

Eigener Server → offener Kalenderstandard → App auf beiden Handys → verschlüsselte Sicherung

Drei Ansichten der App auf dem Handy: Tagesübersicht mit Terminen, Monatskalender und ein Termin mit aufgeklappter Checkliste
Tagesübersicht, Monat und ein Termin mit eigener Checkliste. Aufnahmen aus der laufenden App, die Einträge sind erfunden.

Statt eine weitere App zu mieten, läuft heute ein eigener kleiner Server. Er spricht CalDAV, den offenen Kalenderstandard, den die eingebauten Kalender beider Handys ohnehin verstehen. Darauf sitzt eine eigens gebaute Web-App, die sich wie eine normale App auf den Startbildschirm legen lässt, ohne App Store und ohne Konto bei Dritten. Jeder hat einen privaten Bereich, auf den der andere technisch keinen Zugriff hat; alles Gemeinsame liegt in geteilten Kalendern.

Zwei Dinge waren mehr Arbeit, als es klingt. Termine tragen eine eigene Checkliste, und was am Abend offen bleibt, nimmt der Termin von selbst mit auf den nächsten Tag, abgehakt wird es dann an beiden Stellen zugleich. Und die Übergabe: verschlüsselte Übertragung, verschlüsselte Sicherungen auf eigene Infrastruktur, eine Überwachung, die sich meldet, wenn etwas ausbleibt. Die Wiederherstellung wurde vor der Übergabe einmal vollständig durchgespielt, denn eine Sicherung, die man nie zurückgeholt hat, ist keine.

Der laufende Betrieb kostet unter 40 Euro im Jahr. Der Fall ist klein, das Prinzip ist es nicht: Dieselbe Frage stellt sich in jedem Betrieb, der seine Daten nicht aus der Hand geben will und trotzdem etwas braucht, das im Alltag trägt.

CalDAV · Progressive Web App · Docker · verschlüsselte Sicherung mit Rückspielprobe

Dokumentation

Wie wir Projekte dokumentieren

Jede Case Study folgt demselben Muster aus neun Blöcken, damit sich Projekte vergleichen lassen und nichts hinter Marketingprosa verschwindet:

01 Kunde & Kontext · 02 Ausgangslage · 03 Problem · 04 Zielbild · 05 Lösung · 06 Systemarchitektur · 07 Ergebnis · 08 Verwendete Systeme · 09 Erkenntnisse

Ergebnisse sind belegte Fakten: Wo keine gemessene Zahl existiert, beschreiben wir die funktionale Veränderung, und erfinden keine Einsparungen.

Case Studies erscheinen nur mit dem Einverständnis des Kunden und ohne vertrauliche Geschäftsdaten. Weitere Fälle folgen laufend nach diesem Muster.

Aus eigener Entwicklung

Werkzeuge, die es so nicht zu kaufen gab

Nicht für jeden Ablauf gibt es ein passendes Programm. Diese hier sind entstanden, weil die Standardlösung an genau einer Stelle nicht gereicht hat.

Datei-Analyse

Duplikat-Scanner und Aufräum-Werkzeug

Hauptmenü des Bidoli Cleaners mit den vier Schritten Scannen, Kontrollliste, Quarantäne und Endlöschung
Das Hauptmenü: Scan, Kontrollliste, Quarantäne, Endlöschung. Gelöscht wird nie sofort.

Findet in gewachsenen Datenbeständen Dateien, die inhaltlich identisch sind, über mehrere Laufwerke hinweg und unabhängig davon, wie sie heissen. Das Ergebnis ist ein Bericht, der zeigt, was doppelt liegt und wie viel Platz sich zurückgewinnen lässt.

Analyse und Aufräumen sind bewusst getrennt: Der Scanner löscht und verschiebt nichts. Ein inhaltlich identisches Duplikat kann an zwei Orten gebraucht werden, im Projektordner und im Archiv. Gelöscht wird erst im zweiten Schritt, nach Freigabe.

Python · aus eigener Entwicklung

Infrastruktur

Eigene Entwicklungs- und Deployment-Umgebung

Die Umgebung, in der diese Website entsteht, ist selbst automatisiert: Änderungen laufen in einer abgeschotteten Testumgebung, die dem Live-Server entspricht. Der Zugriff funktioniert von überall über ein verschlüsseltes eigenes Netz, ohne offene Ports.

Vor jeder Übertragung zeigt ein Abgleich, welche Dateien sich vom Live-Stand unterscheiden. Erst danach geht etwas online. Eine Kontrolle im Anschluss bestätigt, dass beide Stände identisch sind. Zugangsdaten liegen ausschliesslich in der Umgebung, nie im Quelltext.

Docker · VPN · automatisierter Abgleich · aus eigener Entwicklung

Buchhaltung

Belege einsammeln, Zahlungen zuordnen, Rechnungen stellen

Buchungsliste der eigenen Buchhaltung mit Datum, Konto, Kategorie, Gegenpartei, Beschreibung und Betrag in Franken
Die Buchungsliste, Ansicht mit Beispieldaten. Beträge ganzzahlig in Rappen, die Automatik schlägt vor, gebucht wird von Hand.

Entstanden für den eigenen Betrieb, weil der Weg vom Beleg zur Buchung überall aus denselben Handgriffen besteht. Nachts durchsucht ein Dienst die Postfächer und den Downloadordner nach Rechnungen, liest Datum, Anbieter und Betrag heraus und legt sie im Archiv ab. Der Kontoauszug aus dem E-Banking wird eingelesen und jeder Bewegung ein Vorschlag beigelegt, zu welcher Rechnung sie gehört. In der Gegenrichtung entstehen Ausgangsrechnungen als PDF mit QR-Einzahlungsschein, sodass die Referenz beim Zahlungseingang wieder im Auszug steht.

Zwei Regeln tragen den Rest. Beträge sind ganzzahlig in Rappen, nie Kommazahlen, weil sich Rundungsfehler in einer Buchhaltung nicht mehr herausrechnen lassen. Und die Automatik schlägt vor, gebucht wird von Hand: Ein erkannter Beleg wird nie still zu einer Buchung.

Java · SQLite · IMAP · camt.053 · aus eigener Entwicklung

Zeiterfassung

Arbeitszeit, die sich selbst mitschreibt

Terminal-Auswertung der Zeiterfassung mit laufendem Projekt, Anwesenheit und Balken je Projekt
Die Auswertung eines Abends: laufendes Projekt, Anwesenheit, und die Rechenarbeit der Maschine zählt mit.

Ein Dienst mit Symbol in der oberen Leiste führt zwei Uhren: die Zeit je Projekt und die Anwesenheit am Rechner. Woran gearbeitet wird, erkennt er daran, in welchen Ordnern Dateien gespeichert werden. Bei gesperrtem Bildschirm oder zehn Minuten Leerlauf hält er von allein an, und der Leerlauf wird rückwirkend abgezogen, ab der letzten Eingabe statt ab dem Moment, in dem er auffällt.

Der schwierige Teil war die Ausnahme: Läuft ein Bau oder ein Agent durch, während jemand zusieht, ist das Arbeit, obwohl niemand tippt. Erkannt wird das an wachsenden Dateien und anhaltender Rechenlast. Geprüft wird das Ganze an einer Grösse, die immer stimmen muss: Die Summe der Projektzeit darf die Anwesenheit nie übersteigen.

Python · systemd · GTK · aus eigener Entwicklung

KI-Agenten

Eine Agentenplattform, bei der Freigaben eingebaut sind

Chatverlauf mit der KI-Agentin Nora Feld, die sich vorstellt und von sich aus nachfragt, ob ihr Text veröffentlicht werden soll
Echter Verlauf: Die Agentin stellt sich vor und fragt von sich aus nach, ob ihr Text öffentlich wird, denn veröffentlichen darf sie nicht selbst.

KI-Mitarbeitende, die echte Aufgaben übernehmen und dabei Regeln einhalten: Jede Agentin arbeitet in einer Betriebsstufe, die festlegt, was sie selbständig darf und was erst nach Freigabe nach draussen geht. Jeder Arbeitsschritt bleibt als Verlauf nachvollziehbar.

Die Plattform läuft im eigenen Betrieb, wo sie täglich echte Arbeit verrichtet und weiterentwickelt wird. Das Bild zeigt, wie das aussieht: Die Social-Media-Agentin beantwortet eine Aufgabe und holt sich die Freigabe, statt einfach zu veröffentlichen.

Wer wissen will, was KI auf eigener Hardware kann und was das kostet: unser Rechner für lokale KI beantwortet es je Anwendungsfall.

Eigene Plattform · im Testbetrieb im eigenen Haus

Was davon zum Produkt reift und was bewusst Werkzeug bleibt, zeigt die Seite Entwicklung — ehrlich nach Reifegrad gestuft.

Ihr Prozess

Welcher Ablauf kostet Sie jeden Monat dieselbe Zeit?

Beschreiben Sie kurz, was bei Ihnen von Hand läuft. Im kostenlosen Erstgespräch klären wir, ob sich ein genauerer Blick lohnt, und sagen es Ihnen auch, wenn nicht.

Erstgespräch anfragen

Beschreiben Sie kurz, wo es hakt. Den Rest klären wir im Gespräch.

Daniel Bidoli, Inhaber von Bidoli IT-Services

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